Sonntag, 23. April 2017

Burgol Schuhpflege

Burgol Schuhpflege

Wir geben viel Geld für unsere geliebten Red Wing`s, Chippewa, Thorogood und co. aus und vergessen häufig das diese hochwertigen Schuhe auch eine richtige Pflege benötigen. Jedes Leder ist anders und hat auch einen anderen Pflegebedarf. Die Firma BURGOL erfand in den 1920 Jahren die Rezeptur für das BURGOL Schuhwachs. Um das Jahr 1935 beginnt dann der gelernte Drogist Rudolph Järmann aus Wichtrach (Schweiz) mit der Produktion von Schuhwachs auf Basis der damals verfügbaren Rohstoffe. Der Name BURGOL stammt aus dieser Zeit und leitet sich vom Namen der Stadt Burgdorf ab, in welcher das Schuhwachs ursprünglich hergestellt wurde. 1946 ereignet sich ein verheerender Produktionsunfall. Der daraus resultierende Großbrand zerstört die Fertigungsanlagen vollständig und fordert sogar Verletzte. Nach dem Wiederaufbau übernimmt Alfred Järmann seines Vaters Firma. An den traditionellen Produktionsmethoden ändert er nichts. In den folgenden Jahren expandiert BURGOL deutlich und alle Familienmitglieder helfen tatkräftig mit. In Kooperation mit einem Labor verfeinert Järmann seine Schuhpflegemittel. Rezepturen entstehen,welche teils bis heute Gültigkeit haben. Seit 2004 hat die Fa. Freyersfeld GmbH den Vertrieb sowie den internationalen Markenaufbau übernommen. Bis heute wurde die Produktpalette beständig erweitert: So wird z. Bsp. der Schuhreiniger und das Ledersohlenöl nach einer Rezeptur des Gerbermeisters Andreas Oller aus Bayern in Deutschland hergestellt sowie immer noch von Hand abgefüllt. Alle Burgolbürsten werden im Schwarzwald ausschließlich auf heimischen Buchenhölzern aus der Region hergestellt. Die Feinpolierbürsten aus Ziegen- und Yakhaar werden wie vor 100 Jahren traditionell händisch eingezogen. Von diesen handeingezogenen Bürsten können nur 3000 Stück pro Jahr gefertigt werden. Seit 2010 wird nach alter Rezeptur die Burgol-Premiumschuhpomade und die Cordovanpomade im Glastiegel maschinell in Frankreich abgefüllt. Diese Schuhcreme hat einen höheren Anteil an weicheren pflegenden Wachsen und wirkt sehr farbauffrischend.2013 erwarb die Fa. Freyersfeld GmbH darüber hinaus die Namens- sowie Vertriebsrechte der Marke Burgol vom Lizenzinhaber Rainer Ersfeld für alle EU-Staaten und Länder außerhalb Europas. Im Herbst 2016 hat die Firma Siegenthaler die Lizenzrechte für die Schweiz vom Lizenzinhaber Rainer Ersfeld erworben.

Soweit zur BURGOL Firmengeschichte, kommen wir zu den Produkten: 



Burgol Schuhwachs - shoe wax
Bis heute verdankt diese Hartwachspaste ihre erstklassigen Pflegeeigenschaften einer seit Jahrzehnten bewährten Rezeptur. So sorgen die natürlichen Inhaltsstoffe, wie z. B. das harzfreie Balsamterpentinöl, statt des heute verbreiteten einfachen Testbenzins als Lösemittel, für eine zusätzliche Reinigungswirkung und optimale Konsistenz. Darüber hinaus ist es frei von Silikonöl. Die Schutz- und Imprägnierwirkung dieser Schuhcreme wie auch den lang anhaltenden Glanz verdankt sie der Kombination verschiedener natürlicher Wachse. Das Schuhwachs von Burgol ist auch für Wasserglanzpolituren geeignet.





Die Burgol-Schuhpomade bietet alle Vorteile einer hochwertigen Mischemulsionscreme und ist die ideale Ergänzung zur Schuhpflege mit dem BURGOL Schuhwachs. Die BURGOL Schuhpomade beinhaltet feinste natürliche Farbpigmente, natürliche Wachse und natürlich rückfettende Öle. Diese verleihen der Schuhcreme ihren einzigartigen Charakter und einen edlen, seidigen Glanz. Die BURGOL Schuhpomade gibt es in 14 Farben sowie farblos (siehe Farbtabelle Schuhpomade).








Burgol Cordovanpomade - die Cordovanpflege
Die Cordovanpflege von Burgol ist für alle Schuhe, Taschen, iPad-Hüllen, Geldbeutel sowie Gürtel aus Shell-Cordovanleder bestens geeignet. Die Farben wurden abgestimmt auf die bekannten Hersteller, welche das Shell-Cordovan von Horween verwenden, wie z. B. Heinrich Dinkelacker, Shoepassion.com , Ludwig Reiter, Altwien, Carmina, Alden, Allen Edmonds und Trickers.
Farben (v. l. n. r.): schwarz, bordeaux, farblos (oben); braun, hellbraun, dunkelbraun (unten)
Inhalt: 50 ml
Inhaltsstoffe: verschiedene Wachse, pflegende Öle sowie natürliche Farbstoffe







Burgol Schuhreiniger
Der BURGOL Schuhreiniger ist ein umweltfreundliches, biologisch abbaubares Reinigungs- und Pflegemittel. Der Schuhreiniger von BURGOL wird üblicherweise zur schonenden Reinigung von Ledersandalen, -halbschuhen sowie -stiefeln eingesetzt. Optimale Ergebnisse lassen sich sowohl für Glatt-, Rau- als auch Exotenleder erzielen. Er wirkt desinfizierend und vermindert deutlich den Schweißgeruch. Außerdem bleibt das Leder geschmeidig und es werden ihm diverse Pflegestoffe, sozusagen „neue Nahrung“, zugeführt.








Burgol Bürsten made in Germany
Alle BURGOL Bürsten werden aus heimischen Buchenhölzern in Deutschland gefertigt, es handelt sich also um ein handwerkliches Produkt "made in Germany". Für die handeingezogenen Feinpolierbürsten werden die Haare des Hochlandyaks und der Kaschmirziege verwendet. Staub- und Polierbürsten sind aus kräftigem, reinem Rosshaar der höchsten Qualität, ungefärbt sowie ohne Zumischung anderer Qualitäten und Arten gefertigt.









Burgol Ledersohlenöl - Sohlenpflege für Ledersohlen
Das BURGOL Ledersohlenoel wird hergestellt aus natürlichen Ölen und Fetten, orientiert am pH-Wert vegetabil gegerbter Lederlaufsohlen. Es erhöht die Hydrophobierung, verbessert die Biegsamkeit des Schuhbodens und verlängert die Lebensdauer nachweislich um mehr als das Doppelte.









 
Tradition, Qualität und gute Inhaltstoffe führen eindeutig zu einer klaren Kaufentscheidung.


Sonntag, 16. April 2017

Simson Kiebitz Umbau aus dem Hause Kraftrad Nöda

Die Geschichte der Fahrzeugproduktion in Suhl ist eng mit dem Namen Simson verbunden und hatte viele Höhen und Tiefen. Im Laufe der Zeit wurden viele unterschiedliche und weltweit bekannte Fahrzeuge hergestellt. Im Februar 1964 beginnt der Siegeszug der Simson-Vögel, der erste zweisitzige Kleinroller "KR 51 Schwalbe", mit neuem, im eigenen Betrieb hergestellten Simson-Motor mit Dreigangschaltung, hatte Stapellauf. Allerdings musste sich die Schwalbe auf der Leipziger Frühjahrsmesse die Gunst der Betrachter teilen, denn die Simson-Mannen stellten noch zwei weitere Vogel-Neuschöpfungen vor: Spatz und Star. 1966 erblickt der Sperber (SR4-3) das Licht der Welt und in den 70ger kam der Habicht (SR4-4) noch dazu. Soweit zur geschichtsträchtigen motorisierte Vogelkunde aus unserem Lande.
Wir schreiben das 2017 und das Kraftrad Nöda Team hatte die Idee, ein neues Vogelmitglied zu schaffen und so die Tradition zu pflegen und weiterzuführen. Nach einem kreativen Brainstorming war der Kiebitz neu geboren und konnte in die Tat umgesetzt werden.
Der Kiebitz entstand aus verschiedenen Simson- teilen und ist genauso ernsthaft aufgebaut wie alle anderen Kraftrad Nöda-Umbauten. Der Rahmen ist selbstgebaut und bildet mit der Hinterachse die von einem Quad stammt die richtige Basis für alle weiteren Schritte. Der Motor und der Auspuff stammen von einer Simson Schwalbe und wurden komplett überarbeitet. Der wunderschöne Tank stammt von einer SR2 und wird in der Umbauscene häufig verbaut. Die Telegabel und Bremsen kommen von einer SR 50 und erfüllen gewissenhaft ihrer Funktion. Der Lenker und die Griffe kommen von einer MZ TS 250 und sorgen für eine entspannte Sitzposition. Die Echtholzladefläche entstand komplett in Eigenarbeit und erinnert ein wenig an alte LKW Ladeflächen (nur eben kleiner). Alle Details (Sitz, Lampe, Rücklicht, usw.) passen sehr gut zueinander und runden diesen Umbau perfekt ab. Die Lackierung passt ebenfalls gut zur Echtholzladefläche und versprüht echte Vintage-atmosphäre.
Schön zu sehen dass Traditionen gepflegt und doch ganz neu interpretiert werden. Kraftrad Nöda zeigt eindrucksvoll mit diesem Kiebitz Umbau ihre außergewöhnliche Kreativität und ihr handwerkliches Geschick. Und so ganz nebenbei wurde inoffiziell die Suhler Vogel-Schar um den Kiebitz erweitert.
Klasse! 













Freitag, 14. April 2017

Sonntag, 9. April 2017

CCM Spitfire

CCM wurde 1971 von Alan Clews mit dem Ziel gegründet leichte, leistungsfähige Sportmotorräder zu konstruieren. Schon immer bestand das Prinzip darin, Motoren von Fremdherstellern (früher BSA, heute Rotax und Suzuki) in eigene Rahmen zu bauen und mit hochwertigen Fahrwerkskomponenten zu bestücken. Derzeit ist die GP450 Adventure das einzige Modell, das man testen und kaufen kann. Die leichte Enduro gibt es in verschiedenen Ausbaustufen und wird über ein kleines Händlernetz in Deutschland angeboten. Außerdem werden verschiedene ATV gebaut und Weltweit vertrieben. Die Motorradwelt war doch sehr überrascht, als CCM mit dieser auf 150 Exemplare limitierten Spitfire auf der MCN London Bike Show auftrat.
Kommen wir zum Umbau:

Herzstück der Spitfire ist der T45 Stahlrahmen der einen 600cc Einzylinder- Motor mit 58Nm Drehmoment beherbergt. Moderne Fahrwerkskomponenten wie zB: Brembo Bremsen mit einer einzelnen 320 Scheibe bieten genügend Kraft, um die 19-Zoll-Räder abzubremsen. Der Designmix aus -Café Racer, Bratstyle und ein wenig Flat-Tracker machen dieses Motorrad einfach nur interessant. Der handgeschweißte Rahmen und Aluminiumtank sind für ein limitiertes Serienmotorrad kein Standard und machen jedes Motorrad einzigartig. Die in das Heck eingebauten LED-Scheinwerfer und eine top einstellbare WP –Gabel zeigen deutlich, dass hier nur hochwertige Part`s verbaut werden. Die Spitfire bringt es gerade einmal auf 121 kg (trocken) Gewicht. Zusammen mit dem Einzylinder- Motor ist somit jede Menge Fahrspaß vorprogrammiert.
Laut der Internetseite des Unternehmens wurden alle 150 limitierten Spitfires innerhalb einer Woche nach der Markteinführung auf der MCN London Bike Show verkauft. Die Spitfire wird voraussichtlich im Mai fertig gestellt und ausgeliefert.


CCM zeigt fulminant den großen, wie es als kleiner Nischenhersteller mit so einem inspirierenden Motorrad die Motorradwelt auf den Kopf stellt. Design, Materealien und Motorleistung sind perfekt aufeinander abgestimmt. Dieses Motorrad ist im Serienzustand ein ernstzunehmendes Custombike und wird hoffentlich irgendwann in Serie produziert. 









 

Donnerstag, 6. April 2017

Wrenchmonkees MONOMONKEE Kawasaki W650 Umbau

Neues von den Wrenchmonkees auf Basis einer Kawasaki W650 Baujahr 1999.
Feine Details mit ganz viel schwarz und guten Komponenten verändern diese „W“
in einen coolen Flattracker.

Absolut gelungen!!!!!

Hier einige Umbaudetails:

Manufacturer: Kawasaki 
Model: W 650
Year of manufacture: 1999 
Year of Rebuild: 2016/17
Frame / Bodywork:
Standard frame, modifed.
C-Racer seatcowl and sidecovers, modifed.
WM seat. C-Racer headlightfairing.
WM inner aluminum fender, WM aluminum battery box. Yamaha SR 500 tank.
Highsider rearlight/turnsignals, Motogadget front turnsignals. Motogadget Motoscope Speedometer.
Motor:
Standard Engine, UNI air flters, Sigma Jet-kit. SC Project W800 exhaust, modifed. GP Carbon Silencer.
Front:
Standard front fork, Lowered.
Tracker handlebar. Biltwell Thruster grips. Steelbraided brake hose.
Rear:
Standard swingarm, YSS rearshocks. Cross footpegs. Brembo rear brakemaster. Steelbraided brake hose.
Tires/Wheels/Brakes:
Dutch Brothers CNC aluminum Dirttrack Wheels and hubs. WM CNC spacers and adapters.
Rear – 140/80x19”. Front 130/80 x 19”
TRW Floating brakediscs, Brembo brakecalipers.

WM Brakecaliper mounts.






 


 




 

Sonntag, 2. April 2017

Kawasaki Z 650 Umbau von Robert Albrecht

Sicher erinnert Ihr euch noch an den Yamaha XS 650 Umbau von Robert  http://generation-bobber.blogspot.de/2016/12/yamaha-xs-650-umbau-von-robert-albrecht.html.  der hier auf Generationen Bobber gepostet wurde. Heute präsentiere ich Roberts Z 650 , die eigentlich vor der XS umgebaut wurde. Die Kawasaki Z 650 ist ein klassisches Naked Bike das in der Zeit von 1977 bis 1979 in Deutschland verkauft wurde. . Das neue Motorrad sollte als Alternative zur Suzuki XS 650 , Benelli Tornado 650 und Laverda 750 SF gelten, konnte allerdings während der Produktionsphase nur 1500 mal verkauft werden. Rund um das Naked Bike hat sich eine große Szene gebildet um den Kult der Kawasaki Z 650 weiter leben zu lassen. Entsprechen viele haben ihre „Z“ mehr oder weniger umgebaut und oder optimiert.

Die Z gehörte lange einem Freund von Robert, der sie dann von vor 5 Jahren von ihm gekauft und dann umgebaut hat. Die Kawasaki Modell KZ650 B ist Baujahr 1978 hat über 200.000 km auf dem Buckel und steht mittlerweile schon in der 6. Lackierung. Robert spendierte der K einen 750 Kopf und einen K&N Luftfilter. Der Rahmen wurde gecleant, was relativ einfach und ohne Probleme funktioniert. Des weiteren wurde eine Raask Schaltanlage und für den guten Ton ein Auspuff von RF-Biketech verbaut. Robert spendierte der K gelochte Scheiben und Spiegler Stahlflex Bremsleitungen um die Bremsleistung zu verbessern. Der Original-Lenker wurde durch einen Speed products Lenker ersetzt. Der Gabelstabi/Frontfender stammen von Kern und die Brembo Punpe von einer Ducati ST2 mit selbstgedrehtem Bremsflüssigkeitsbehälter. Robert verbaute Koni Stossdämpfer mit etwas längere Federn und ersetzte die originalen Blinker durch Motogadget M-lock und M-Blaze disc Blinker. Der Kabelbaum wurde selbst gebaut und auf das nötigste reduziert. Der Heckfender kam raus und wurde durch eine kurze Schildaufnahme mit Zubehörleuchte und LED Blinker ersetzt.

Sauberer Umbau, viel Arbeit, etwas old school und doch mit seiner ganz eigenen Faszination!

Robert, vielen Dank für deine Bilder und Informationen.







Donnerstag, 30. März 2017

BMW R nineT Racer




BMW R nineT Racer

BMW setzt seine R nineT Erfolgsserie mit der T Racer fort.
Die Luftgekühlte orientiert sich Design technisch am Rennsport der 70er Jahre und bleibt trotzdem eigenständig und individuell. Die markante Halbschalenverkleidung, der Tank und der Sitzhöcker prägen die schmale Silhouette. Der lange Radstand sowie die tief gelegten und weit vorne angebrachten Lenkerenden ergänzen die sportlich-tiefe Sitzposition. Dazu kommen die weit nach hinten und hoch gelegten Fußrasten, klassische Cafe Racer Sitzposition. Die Technik der R nineT Racer kommt aus dem bewährten r nine T Baukasten und schöpft seine Kraft aus 1170 ccm und sorgt mit seinen 81 kW (110 PS) bereits aus niedrigen Drehzahlen für dynamische Kraftentfaltung. Der optionale Custom Fahrersitz senkt die Sitzhöhe zusätzlich von 805 mm auf 795 mm ab. Die Polsterung des Fahrersitzes ist hinten leicht angehoben. Das sorgt für spürbare Entlastung für den Rücken bei längeren Fahrten.

Die R nineT Racer orientiert sich am Rennsport vergangener Tage und hat daher serienmäßig nur Platz für einen Fahrer. Optional ist jedoch möglich nachträglich einen Soziusrahmen zu montieren.

BMW biete jede Menge Parts um seinen Cafe Racer zu individualisieren.


Los geht es ab 13.300,00 Euro