Sonntag, 5. Februar 2017

Blaumann Jeanshosen


Nach Ruttlof Denim stelle ich euch heute eine weitere Firma vor, die hochwertige Selvage Jeans herstellen und verkaufen. Die Vision das Jeanshandwerk zurück nach Deutschland zu holen, hatten die vier Experten aus der Textil und Medienbranche schon lange im Kopf.2013 war es dann so weit, die Blaumänner gründeten die Marke Blaumann-Jeanshosen und haben ein einmaliges Produkt für Jeansliebhaber auf den Markt gebracht. Über den Produktionsstandort „ Deutschland“ muss man eigentlich nicht viel schreiben. Arbeitsplätze werden geschaffen und gesichert und der Qualitätsanspruch ist einfach ein anderer. Produkte, die Produktionsweise, die Machart und die Produktionsstandorte aus unter anderem Bangladesch, Pakistan usw., sind äußerst bedenklich und sollten eigentlich gemieden werden. Eine transparente und Nachhaltige Fertigung in deutschen Konfektionsbetrieben stellen den hohen Qualitätsanspruch der Blaumann Jeanshosen sicher.
Merkmale einer Blaumann Selvedge Jeans sind unter anderem die historische Webkante, Kappnähte, extra verstärkte Gesäßtaschen und die verdeckten Taschennieten. Alle Hosen sind auf den Lederetiketten nummeriert und machen jede Jeans zu einem Sammlerstück. Alle Materialien, wie Knöpfe, Nieten, Garne, Leder- und Papieretiketten werden aus Deutschland bezogen.
Leider gibt es in Deutschland keine Denimwebereien mehr, deshalb beziehen Blaumann ihre Stoffe von handverlesenen Produzenten aus Japan. Japanischer Denim gilt als der weltweit hochwertigste Jeansstoff, der sich durch besondere Spinnverfahren, hochwertigste Baumwollfasern und spezielle Färbeverfahren auszeichnet. Neben Japan, schaffen die USA und Italien eine vergleichbare Denimqualität zu produzieren.
Angeboten werden zurzeit verschiedene Schnitte und OZ wie zum Beispiel der „Schmale Blaumann“: der eine historische Verarbeitung mit einer modernen Passform mischt. Die Leibhöhe ist niedrig und die Silhouette schmal, die Fußweite am Saum insgesamt etwas enger und der Stoff hat ein Gewicht von 12,5 -15 OZ(je nach Modell ). Diese Jeans wird für 249 Euro verkauft.
Oder lieber den „geraden Blaumann“: der sich durch einen klassischen Jeansschnitt mit etwas höherer Leibhöhe und geraderem Beinverlauf auszeichnet. Für Stiefelträger geeignet, aber kein "Boot-Cut. Den geraden Blaumann gibt es ebenfalls in 12,5 - 15 OZ und ist für 259 Euro zu haben.
Kaufen könnt ihr diese exklusive Denim- Kollektion im eigenen Onlineshop oder in ausgesuchten Läden die Ihr auf der Internetseite von den Blaumännern findet. 

Feinste ausgewählte Denimstoffe und Materialien, ein ansprechendes Design mit einer überzeugenden Qualität und dann noch handgefertigt in Deutschland, führen zu einer uneingeschränkten Kaufempfehlung.
Klasse!!!

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Donnerstag, 2. Februar 2017

Deus Ex Machina The Bel Air 1200

Fetter Cafe Racer aus der Hand von Michael Woolaway geschmiedet in Venice Beach!

Via Deus:

This motorcycle was built by Michael Woolaway for a customer who requested a bike similar to The American, one of the first creations to roll out of Woolie’s Workshop in Venice Beach California. For Woolie, building a bike with a Harley motor is a significant undertaking, and taken with honor to the maker’s American racing heritage, particularly the era of KRTTs on the road racing circuit. This time around, Woolie was also inspired by another American icon: “I thought about what I loved about American Design, and it hit me. The 1957 Chevy Bel Air!” Says Woolaway, having restored a few back in the day at his auto body shop in Hood River, Oregon.
The 50’s style is evident in the fins in the seat cowl, handshaped by Woolie from aluminum. The tank is also a one-offer formed with the help of the english wheel, power hammer, and a healthy assortment of dollies and hammers, all eager to fulfill their purpose in the hands of the well-learned shaper.
When it came to the paint, Woolie went down to Anaheim Rod and Custom with a vague idea in mind and worked side-by-side with Matt until they concocted the perfect mix. “I’ve found it so much easier to mix colors in person as you can control it and you are never surprised with the outcome.” What he wanted and what he got turned out to be pretty darn spot on, a perfect reference to the golden era.
The chromoly frame features an internal dual oil feed system and accommodates an asymmetrical monoshock.  And not only is it significantly lighter than than stock, it is also much stiffer with road-racing geometry for high-speed straight-line stability and responsive handling in the corners. Close your eyes and you might just mistake yourself astride a small track bike, but don’t forget to open your eyes when you roll open the throttle lest you whip yourself into outer space. Yes, my friend, that would be a very powerful engine between your legs. 74 cubic inches of combustible American rocketpower and generations of large family breeding.


Specs:
1998 Harley Davidson Evolution 1200cc motor
Keihin FCR-39 carburetor
K&N Air filter
Daytona Twin Tec ignition system
Hand made Stainless steel chrome plated exhaust system
RaceTech rear shock built by Jimmy Wood at Moto Station
R6 forks redone by Jimmy Wood
Rad Engineering hubs with Sun rims and spokes
Bridgestone tires
Brembo brakes with a Magura master cylinder
LSL Bars
Carbon Fiber front fender
Motogadget guages











Sonntag, 29. Januar 2017

Benelli Leoncino Scrambler

Der Custom-Scrambler-Markt bewegt sich und Benelli bringt mit seinem Halbliter Modell Leoncino einen Retro- Scrambler Mitte 2017 auf den Markt. Der Motor schöpft aus seinen 500 ccm, 48 PS und wird auch in der TKR 502 verbaut. Auch viele weitere technische Details beider Motorräder sind identisch. Der Tank fasst 15 Liter und fügt sich sehr harmonisch in die Gesamtlinie ein. Für den Scrambler verspricht Benelli ein fahrfertiges Gewicht von 170 Kilo. Der inoffizielle Preis soll um 6000 Euro liegen, was natürlich eine absoluter Kampfansage an die Konkurrenz wäre.

An dem schwachen Benelli -händlernetz arbeitet die KSR (Importeur) mit Hochdruck um eine ausreichende Versorgung in Zukunft zu gewährleisten.



Optisch finde ich die Leoncino sehr gelungen, bietet eine gute Basis für weitere Umbaumaßnahmen und wird evtl. für einen sehr günstigen Preis angeboten.



Es bleibt spannend.



Motortyp: 2-Zylinder-Reihenmotor, DOHC, flüssigkeitsgekühlt
Hubraum: 499,6 cm³
Max. Leistung: 35 kW (48 PS) bei 8.500 U/min.
Max. Drehmoment: 45 Nm bei 4.500 U/min.
Gemischaufbereitung: Elektronische Benzineinspritzung
Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe
Starter: Elektrostarter
Bremse vorne: 2×4-Kolben-Radialbremszange, 320 mm Bremsscheiben, ABS
Bremse hinten: eine hydraulische Scheibenbremse, 260 mm Bremsscheibe, ABS
Bereifung vorne: 110/80-R19
Bereifung hinten: 150/70-R17
Eigengewicht (fahrbereit): 170 kg
Tankinhalt: 15 l











Donnerstag, 26. Januar 2017

Yamaha SCR950 Srambler-Umbau von Brat Style

Yamaha hat sich erneut für den ersten Umbau der neuen SCR950 an Go Takamine von Brat Style gewandt, um einen anständigen Umbau auf Basis der neuen SCR 950 zu realisieren.Die SCR950 Scrambler ist eine Weiterentwicklung der Sport Heritage-Reihe, kommentierte Christian Barelli, Yamaha Motor Europe Marketing Coordinator. Laut Aussage von Go Takamine ist die SCR kraftvoll, bietet Komfort und ist unkompliziert im Handling. Sie greift einige Designmerkmale der alten Motocross-Bikes von Yamaha wieder auf. Das Customizing dieser Maschine bezeichnete Takamine als eine äußerst angenehme Herausforderung! Um eine echte „Brat Style“-Maschine zu entwickeln, hat er wie immer die meisten wichtigen Bauteile selbst angefertigt: Kraftstofftank, Sitz, Kotflügel, Auspuffrohre und Lenker. Der Kraftstofftank war besonders knifflig. Den Tank hat er ein paar Mal gebaut und wieder verworfen, bevor er perfekt war! Auch die Integration der Kraftstoffpumpe war nicht einfach. Im Vergleich zur serienmäßigen SCR950 wurde sie um einiges leichter gemacht.
Bei der „Chequered Scrambler“ hat Go Takamine den Frontbereich aufgeräumt, einen neuen, kleineren Scheinwerfer verbaut und den Lenker durch ein breiteres Exemplar ersetzt, der für noch mehr Kontrolle bei Offroad-Fahrten sorgt. Die typische Brat Style-Gravur befindet sich auf dem Tankdeckel und zollt Yamahas Faster Sons-Plattform ebenso Tribut wie der wunderschöne, gravierte Luftfilterdeckel.
Die hinteren Stoßdämpfer von Works Performance sorgen für mehr Federweg und Bodenfreiheit. Ein handgefertigter Hilfsrahmen und der hintere Kotflügel gewährleisten, dass Heck und Front im Einklang stehen. Die Speichenräder sind Einzelanfertigungen und werden von grob profilierten Offroad-Reifen ergänzt. Natürlich darf bei einem echten Brat Style-Bike auch das typische Rücklicht nicht fehlen. Die einzigartigen Auspuffkrümmer verlaufen links und rechts des Motors. Dank der handgefertigten Hitzeschilder sind die Beine de Fahrers geschützt! Abgerundet wird das Bike durch einen handgefertigten Sitz von Mauricio Aguilar und einer Lackierung mit klassischen, auf dem Tank angebrachten Yamaha-Grafikelementen und Zielflaggen von Denis Babin. 

Ich war auf der Custombikeshow in Bad Salzuflen sehr angetan von Go Takamines Interpretation.Bin auf weitere Umbauten gespannt und es bleibt spannend ob die SCR950 in der Umbauszene ihren Platz finden wird.










Sonntag, 22. Januar 2017

BMW R75/6 Umbau von Old Iron Engineering

Udo Doddema baut privat seit 2009 Motorräder nach seinen Vorstellungen um. Den Namen Old Iron Engineering hat sich Udo nach einiger Zeit ausgedacht weil er fand das die Garage einen Namen brauchte. Warum Old Iron? Weil er viele Teile und Material vom Schrott verwendet und altes Eisen mag und nie auf die Idee kommen würde ein Plastik Motorrad zu fahren. Mittlerweile vertreibt er selbst entwickelte Motorradteile unter diesem Namen.



Die BMW ist Baujahr 1974, kommt ursprünglich aus Holland und befand sich im Original Zustand mit einer seltsamen Verkleidung. Nicht lange gefackelt wurde diese als erstes abgebaut. Danach verbaute Udo einen Toaster Tank den er vor einiger Zeit gekauft hatte. Dazu hat er eine Serien- Sitzbank einer R90 oder R100 um 10cm gekürzt und 6cm schmaler gemacht und eine passende Sitzplatte dafür gebaut und durch Paddy beziehen lassen. Vorne und hinten wurde sie um 8 bzw. 6 cm tiefer gelegt. Die Batterie ist unter dem Getriebe in einer Old Iron Engineering Batterie Box verbaut, die Udo seit einem Jahr in Kleinserie baut



Die Lampe stammt von einer älteren Sportster, die Elektrik musste dem entsprechend abgespeckt werden. Darauf fand der Motogadget Tacho platz. Das Zündschloss ist unter die Sitzbank gewandert und kurze Dämpfer mussten es sein. Die Lackierung passt hervorragend zur Sitzbank und der gelbe Suchscheinwerfer bringt einfach das gewisse „etwas“. Dieser Umbau ist ein Bobber -Scrambler - Cafe Racer -Mix der richtig Spaß macht und überall die Blicke auf sich zieht. Und genau so funktioniert Custommizing, keine Blockaden, keine Klassifizierung sondern pure Individualität



Gefällt!



Wenn ihr Interesse an den selbst hergestellten Motorradteilen habt, dann schaut euch die Internetseite von Old Iron Engineering genauer an.



Udo, vielen Dank für deine Beschreibung und deinen sehr guten Fotos.